Wie so oft begann alles mit einer kleinen Idee im Kopf. Und diesmal musste eine Margerite herhalten.
Natürlich kommt man an die Perfektion der Natur nicht ran – das wurde mir ziemlich schnell klar. Aber genau darin liegt ja auch der Reiz: etwas Eigenes daraus machen. So entstand meine erste Blume aus dem 3D-Drucker. Klein, etwa 3,6 cm im Durchmesser, mit grünem Stiel und passendem Blütenkelch. Und weil’s einfach Spaß macht, gleich in mehreren Farben – von klassischem Weiß über Gelb bis hin zu Pink und Pflaume.
Ein paar dieser Blumen durften dann auch mit auf den Dorfmarkt in Eberstadt. Jeden Samstag von 7:30 bis 12:30 trifft man sich dort – mit Metzgerwagen, Bäcker, Blumenständen und allem, was so dazugehört. Für ein Dorf wie unseres genau die richtige Mischung aus Einkauf und Begegnung.
Dank der Gemeinde hatte ich die Möglichkeit, eine Verkaufshütte zu nutzen – und genau die Chance habe ich ergriffen. Für mich und meine Frau, die mich dabei tatkräftig unterstützt, war das Ganze eine neue und ziemlich spannende Erfahrung.
Was den Markt aber besonders macht, sind die Gespräche. Man trifft bekannte Gesichter, kommt ins Plaudern – und bekommt ehrliches Feedback. Einer dieser Momente blieb besonders hängen: Eine Bekannte fragte mich, ob es die kleine Blume auch größer gibt. So ungefähr 13 cm, meinte sie.
Ich habe ihr gesagt, ich schaue mir das an. Und wie das so ist – die Idee ließ mich nicht mehr los. Genau solche kleinen Herausforderungen sind es, die mich antreiben. Und der Gedanke daran, jemandem damit eine Freude zu machen, erst recht.
Einfach hochskalieren? Leider nicht so einfach. Also ging’s zurück an den Rechner, ins CAD, und die Blume wurde im Grunde neu konstruiert. Nach einigen Testdrucken (und ja, auch ein paar Fehlversuchen 😄) war sie dann da: die große Version.
Am darauffolgenden Samstag stand ich wieder auf dem Markt. Und tatsächlich kam genau diese Person vorbei. Sie nahm die Blume in die Hand, strahlte – und rief quer über den Marktplatz zu ihrer Tochter:
„Guck mal, was der Malte für mich gemacht hat!“
Genau solche Momente sind es. Die bleiben hängen. Und die sind der Grund, warum ich das Ganze mache.
Das ist DorfBlock – lokal gedacht, für dich gemacht.
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